Warum jeder meditieren sollte

Regelmässige Meditation hat einen sehr beruhigenden und harmonisierenden Effekt auf den Körper und die Psyche. Medizinische Studien belegen, dass durch Stress begünstigte Krankheiten wie Bluthochdruck, Schmerzen und Verspannungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Erschöpfungszustände, Depressionen und Ängste sich durch Meditation nachhaltig bessern oder sogar ganz  verschwinden. Du nährst mit Meditation positive Gefühlszustände die nach und nach deine Anfälligkeit für Stress vermindern und dich gelassener und fröhlicher durch den Tag gehen lassen. Gleichzeitig erlebst Du, dass Meditation Deine Intuition verbessert. Du wirst klarer in dem was Du tust und sagst, traust Dir mehr zu, bist weniger manipulierbar und lernst mehr auf deine innere Stimme zu hören. Du wirst vertrauter mit dem, was dich in deinem Innersten ausmacht.

Wie oft sollte man meditieren?

Für Meditation gilt: Von nichts kommt nichts. Nur die regelmässige Meditation führt mit der Zeit zu den von mir so positiv beschriebenen Effekte. Es ist vergleichbar mit einem Sparkonto, für das es noch richtig hohe Zinsen gibt. Je mehr Zeit Du in die Meditation investierst, umso höher werden Deine ganz persönlichen Erfolge damit sein. Du wirst merken: wenn Sich nach einiger Zeit die ersten tiefen Meditationserfahrungen einstellen und du die ersten positiven Effekte auf Deinen Alltag wahrnimmst, wird aus der anfänglichen Pflicht immer mehr ein tiefes Bedürfnis, diesen Ort innerer Ruhe und tiefen Friedens in Dir aufzusuchen. Um diesen Punkt möglichst schnell zu erreichen ist es am besten gar nicht lange mit sich selbst zu diskutieren und Meditation einfach zu einer festen Zeit in Deinen Tagesablauf einzubauen

Wie lange sollte eine Meditation dauern?

Meistens gilt: Je länger Du meditierst, umso tiefer ist die Meditationserfahrung. Allerdings müssen sich Dein Körper und Geist erst an das lange still sitzen gewöhnen. Fange mit einer Meditationsdauer von 20 Minuten an und steigere die Zeit dann nach und nach auf eine Dauer, die für Dich gut ist. Auf der Webseite findest Du Meditationen in unterschiedlicher Länge, die Du ganz individuell an Deine Fortschritte anpassen kannst. Das Programm: „Meditieren leicht gemacht“ bietet Dir ausserdem die Möglichkeit, einem festen Ablauf zu folgen dessen Module aufeinander aufbauen und die Dir dabei helfen, die typischen Anfängerschwierigkeiten schnell zu überwinden. Intensive Meditationen können eine Stunde und länger dauern.

Wo sollte man meditieren?

Am besten richtest Du Dir einen festen Platz ein, an dem Du ohne Störungen von Aussen meditieren kannst. Dies kann eine Ecke in Deinem Schlafzimmer oder Wohnzimmer sein, die Du mit einer Decke und einem Meditationskissen / Meditationsbänkchen für Dich herrichtest. Vielleicht findest Du auch ein Bild oder ein Objekt, welches Dich an Deine Meditationsziele erinnert und Dir als Unterstützung dient. Aber auch ein Sofa oder ein Stuhl können für Dich geeignet sein, wenn ein Platz auf dem Boden für Dich zu niedrig ist. Manche kommen auch sehr gut damit zurecht, sich ihre Utensilien am Bett zurecht zu legen und direkt nach dem Aufwachen dort zu meditieren. Nur Hinlegen solltest Du Dich dabei nicht. DU würdest statt zu meditieren ganz leicht in das Land der Träume zurückgleiten.

In welcher Position sollte man meditieren?

Es gibt ein paar Regeln die Dir dabei helfen einen guten Einstieg in die Meditation zu finden. So sollte das Becken immer leicht erhöht sein im Vergleich zu den Beinen. Dies erleichtert Dir immens eine aufrechte Sitzposition auch für längere Zeit beizubehalten, denn es unterstützt die Wirbelsäule dabei in eine natürliche Aufrichtung zu gehen. Die aufrechte Haltung ist wichtig, denn sie sorgt dafür, dass Du konzentriert und fokussiert bliebst und für eine entspannte und tiefe Atmung ausreichend Platz im Brustkorb ist. Du kannst zur Unterstützung Deiner Wirbelsäule ruhig Kissen im Rücken zu Hilfe nehmen. Wenn Du auf einem Stuhl oder Sofa bist, können Deine Füsse fest auf dem Boden stehen. Wenn Du Dich für ein Meditationskissen entscheidest, kann der Schneidersitz oder Kamelsitz angenehm sein. Bei letzterem liegt das Meditationskissen zwischen Deinen angewinkelten Beinen, Deine Füsse zeigen nach hinten und Dein Gewicht ist gleichmässig auf die Fläche der Unterschenkel verteilt. Als Faustregel gilt: Je grösser Du bist, desto höher sollte Deine Meditstionshilfe sein.

Was ist die beste Zeit zum Meditieren?

Generell kann man sagen, dass die Zeit direkt nach dem Aufwachen und direkt vor dem Einschlafen sehr günstig sind. Morgens befindet sich Dein ganzer Körper noch in einem entspannten Zustand und Dein Gehirn ist noch nicht zu seinem vollen Tagesbewusstsein erwacht. Du tauchst langsam auf und fühlst Dich vielleicht ein wenig „zwischen den Welten“. Die Gehirnwellen die Du dabei produzierst ähneln denen in der Meditation und es fällt Dir wahrscheinlich recht leicht, in einen meditativen Zustand abzugleiten. Vor allem dann, wenn Du jeder Versuchung Dich als erstes mit Deinen Handy oder Deinen Emails zu beschäftigen, tapfer widerstehst. Morgens kannst Du besonders gut Intentionen für den Tag formulieren und die Meditation dafür nutzen, dich in einen erhöhten, positiven Zustand zu versetzen. Dies wird die Art und Weise wie Du anschliessend in den Tag startest, ganz immens verändern. Abends, wenn Dein Körper und Dein Verstand schon eine gewisse Müdigkeit verspüren, bist Du hormonell auch bestens vorbereitet um in eine Meditation abzutauchen. Du kannst diese dann unter anderem für eine Rückschau auf den Tag nutzen und schauen, wie zufrieden Du damit bist und was Du im Rückblick vielleicht gerne anders machen würdest. Je nachdem, ob Du mehr zu den Lerchen oder zu den Eulen zählst kann die Herausforderung abends nicht einfach einzuschlafen, grösser sein.

Ich habe keine Lust zu meditieren – was soll ich tun?

Es ist völlig  normal, dass Du Tage hast, an denen Dir das Meditieren leichter fällt als an anderen. Auch wird es immer wieder Situationen geben in denen Du das Gefühl hast fest zu stecken und nicht weiter zu kommen. Meditation ist kein linearer Prozess, sondern einer der in Wellen verläuft und bei dem Du oft dann Durchbrüche erleben wirst, wenn Du es am wenigsten erwartest.